Innenrenovierung – Wärme

Heizung

49 Jahre ist die Heizung unseres Kirche alt. Nicht nur für einen Menschen sondern auch für eine Heizungsanlage eine sehr lange Zeit.

0,14 DM kostete damals eine Kilowattstunde Strom, und die Energieeffizienz der Heizanlage entsprach dem damaligen Stand, ist aber von heutigen Anforderungen weit entfernt.

Das Aufheizen der Kirche ist kostenintensiv und zudem nur punktuell möglich, in der Nähe der alten Heizkörper herrschen hohe Temperaturen, weiter entfernt bleibt es kühl.

Die Heizanlage muss daher im Ganzen erneuert werden. Mit vernünftigen Energiekosten soll anschließend unser Kirchle gleichmäßig in jedem Raum beheizbar sein, so dass sich Groß und Klein zu jeder Jahreszeit darin wohl und geborgen fühlen.

Fenster

Damit die Wärme auch im Gebäude bleibt, wird an der Zugdichtigkeit der Fenster gearbeitet. Ein Neuanstrich ist ebenso Teil der Sanierung wie auch Reparaturen an den Wetterschenkeln der Fenster.

Innere Wärme oder die Innenaufteilung der Kirche

Problematisch ist die jetzige Stellung des Taufsteins, fast unter der Seitenempore und ein bisschen im Mittelgang. Die Ausführung im Detail mit dem entsprechend ausgeschnittenen Mittelflurläufer und den an den Taufstein herangeführten Teppichschienen ist fast kurios zu nennen.

In den Planungen von 1969 ist zu sehen, dass der damals konzipierte Standort des Taufsteins annähernd mittig vor der Chorstufe war. Als Standort wäre wohl auch eine Aufstellung unter der Empore mittig zum dort vorhandenen Fenster denkbar. Durch diesen vergleichsweise kleinen Eingriff könnte der Bereich liturgisch klar definiert werden und dem Kirchenraum Ordnung und Struktur gegeben werden.

Neuorganisation der Sakristei

Die Neuorganisation der Sakristei ist notwendig. Der Tisch mit Eckbank ist für den kleinen Raum überdimensioniert und wird derzeit auch so nicht benötigt. Dagegen fehlt es an Stauraum und ein Wasseranschluss ist ebenfalls nicht vorhanden.

Die Risse in der Wand sollen repariert werden und die technische Ausstattung soll mit der Elektroanlage ebenfalls auf den neuen Stand gebracht werden.

Kosten

Die geplanten Kosten für die o.g. Maßnahmen liegen bei 52.000 €.